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Therapiehinweise
Während einer homöopathischen Behandlung ist es unbedingt notwendig, auf
eine Selbstbehandlung mit weiteren homöopathischen Arzneien zu verzichten!
Manche homöopathische Arzneimittel sind untereinander unverträglich oder
heben sich gar in ihrer Wirkung auf. Es wäre schade, wenn durch derartige
"Zwischengaben" der Therapieverlauf verschleiert, gestört oder gar unterbrochen
wird.
Auch im Akut-oder Verletzungsfall wird Sie Ihr(e) Homöotherapeut(in) gern
beraten und unterstützen.
Antidot (Gegengaben)
Einige Genussmittel/Duft-und Zusatzstoffe und andere (homöopathische)
Arzneimittel können die Wirkung homöopathischer Arzneien erheblich beeinträchtigen
oder gar aufheben. Dies ist hier nur zur Information erwähnt.Es betrifft
nicht alle Arzneimittel in gleichem Maße und ist daher immer im
Einzelfall abzuklären.
Folgende Substanzen gelten allgemein als weniger gut Homöopathieverträglich:
• Kaffee / Koffeeinhaltige Getränke (Cola u.ä)
• Schwarztee /Grüntee
• starke ätherische Öle, wie Eukalyptus, Kampher, Pfefferminze (Menthol)...
• Alkohol (besonders Wein) und Drogen
• örtliche Betäubungen, Narkosen, Cortisonhaltige Cremes
• Zink sowohl innerlich wie auch äusserlich angewendet!
"Erstverschlimmerung"
Eine mögliche sog."Erstverschlimmerung" oder "Erstreaktion" (Heiungskrise)
der Symptome nach Einnahme der Arznei ist zunächst kein Grund zur Sorge.
Eine kurze Verschlimmerung der Beschwerden zu Beginn einer chronischen
Behandlung ist oft ein Zeichen einer passenden Arzneimittelwahl und
zeigt, dass Ihr Organismus sich bereits mit der Information des Arzneimittels
auseinandersetzt.
In der Regel sind diese Reaktionen nicht von langer Dauer und sollten
keine heftigen Formen annehmen. Im Zweifel sollten Sie Kontakt zu Ihrem
/Ihrer BehandlerIn aufnehmen.
Sollten sich Ihre Beschwerden im Akutfall nach Mitteleinnahme drastisch
verschlimmern, ist das meist eher ein Zeichen des Voranschreitens der
Erkrankung und ein Zeichen, dass das Mittel und /oder die Wahl der Potenz
nicht genau passen. In diesem Fall ist es ratsam, zeitnah Ihren/Ihre BehandlerIn
(Arzt oder Heilpraktiker) aufzusuchen
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